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Donnerstag, 14. Juli 2011

Sasic mit einem "guten Gefühl"

Sasic mit einem "guten Gefühl"

Auch in der am Sonntag für den MSV in Karlsruhe beginnenden Saison glaubt der Trainer daran, dass wieder ein guter Corpsgeist herrschen wird. Daniel Brosinski: Übermorgen Geburtstag – in der Heimatstadt!

Drei Tage noch, dann fällt der Startschuss zur neuen Saison. Der MSV beim Auftakt an traditionsreicher Stätte, im Karlsruher Wildpark, und anschließend wird man schon erkennen können, was in der Mannschaft von Trainer Milan Sasic steckt – oder noch nicht, was schon gelingt oder noch der Verbesserung bedarf.

Nach zwei gelungenen Trainingslagern, mit einer Serie von acht gewonnen Testspielen und erzielten 29 Toren (u.a. 3:2 gegen den bulgarischen Meister Vitex Lovech oder 3:1 gegen das polnische Spitzenteam Legia Warschau) geht der MSV mit Zuversicht in die neue Saison. Ex-Spieler und der jetzt ins Management einbezogene Tobias Willi hatte vor allem gegen Warschau eine "wirklich erstklassige" Leistung der Mannschaft gesehen. "Das heißt zwar noch nichts, aber die Grundvoraussetzungen sind geschaffen", meinte er.

Einer, der sich heimlich, still und leise nach vorne gespielt hat, ist Daniel Brosinski. Der gebürtige Karlsruher wird am Sonntag 23 Jahre jung und darf sich bei aller Bescheidenheit ausrechnen, ausgerechnet gegen den KSC in der Startelf zu stehen – zum Saisonauftakt bei seinem Heimatverein!

Zwischen 2008 und 2010 spielte Brosinski für den 1. FC Köln, wurde bei den "Geißböcken" aber nicht glücklich. "Dort habe ich nie eine echte Chance bekommen", blickt zu zurück. "Das soll aber nicht heißen, dass ich die Fehler woanders suche. Das wäre sicher zu einfach", zeigt sich der Mann für die rechte Außenbahn selbstkritisch.

Während der letzten Winterpause heuerte er beim SV Wehen Wiesbaden an. Mit fünf Toren und acht Vorlagen avancierte Brosinski zu einer der tragenden Figuren im Wiesbadener Offensivspiel. "Die Rückrunde in Wiesbaden hat mir gut getan. Es macht mich stolz, dass meine Leistungen das Interesse des MSV geweckt haben. Das gibt mir das Selbstvertrauen zurück, das mir zwischendurch in Köln abhanden gekommen ist." In seiner Heimatstadt Karlruhe kann Daniel Brosinski am Sonntag damit beginnen, was er sich vorgenommen hat: "Ich will mich aufdrängen".

Das wollen die Kollegen auch. Elf von ihnen können nun mal nur beginnen, sieben müssen auf die Bank, der Rest auf die Tribüne. Ob dann die gute Stimmung von Dauer ist? Milan Sasic hat ein "gutes Gefühl", dass es ähnlich wie im Vorjahr so werden kann, als es großen Corpsgeist gab. Der Konkurrenzkampf dürfte aber in diesem Spieljahr heftiger ausfallen. Kevin Wolze weiß, dass es Härtefälle gegen wird. Er selbst rechnet sich Chancen aus, in der ersten Elf zu stehen. "Vorgezogen auf der linken Seite" – das ist die Position des Ex-Wolfsburgers. Hinter ihm könnte sein Freund Sergei Karimov spielen.

Der Restkader aus der vergangenen Saison und die vielen Neuzugänge verbinden sich jedenfalls zu viel mehr mannschaftlicher Breite. Aber das wollte Sasic ja so. Das Verletzungspech in der Vergangenheit und der unzureichende Ersatz lassen grüßen.


Quelle: RP-Online

MSV-Neuerung

Ich war heute beim 16 Uhr Training vom MSV. Sehr unterhaltsam. Das Wetter hat es leider nicht gut gemeint, dennoch waren relativ viele Leute dort gewesen. Ich habe mir heute mal so die Torhüter angeschaut, da viele meinen wir haben ein Torwartproblem und Wiedwald wäre ein Fehlkauf beim MSV. Viel kann mann noch nicht sagen aber Fromlowitz und Wiedwald machen eine sehr gute Figur beim Training, trotz der schlechten Verhältnisse am heutigen Tag.
Kurz nachdem die Spieler sich warm gemacht hatten kam Milan Sasic zu den Fans. Die Fans stellten sich um Sasic der eine Ansprache halten wollte, indem er den Fans erklärte wieso die letzten Trainingseinheiten nicht öffentlich gesetzt sind.



Einen ausführlichen Bericht gibt es hier von Reviersport:

Letzte Einheiten ohne die Fans




Die MSV-Fans müssen sich ab sofort mit einer Neuerung abfinden. Die letzten beiden Einheiten vor einem Spiel finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Der Grund: Alle Informationen bezüglich Spielsystem, Standardvarianten oder der taktischen sowie personellen Ausrichtung sind zuletzt immer schon im Internet gepostet worden. Trainer Milan Sasic erklärt: "Es kann nicht sein, dass unsere Gegner jede Info schon im Vorfeld bekommen. Deshalb bitten wir unsere Anhänger um Verständnis." 

Bereits in der letzten Saison waren der TSV 1860 München sowie RW Oberhausen perfekt auf die Zebras eingestellt. Als Hauptursache dafür sieht der Fußballerlehrer die Informationsflut im "World Wide Web". "Unsere Fans meinen es nicht böse, wenn sie die Infos der letzten Einheit mit unseren Zuschauern teilen wollen. Aber die Kontrahenten können mitlesen. Deshalb sehen wir uns zu dieser Maßnahme gezwungen."

Bei der heutigen Einheit hat neben den verletzten Srdjan Baljak und Ivo Grlic auch Zvonko Pamic gefehlt, der mit der kroatischen U20 bei der WM in Kolumbien weilt. Desweiteren fehlte Burakcan Kunt, der mit der Türkei bei der U19-EM ist.

Dienstag, 12. Juli 2011

MSV kein Favorit?

"Das machen andere"


Nur noch vier Tage, dann öffnet die Zweite Liga bereits wieder ihre Pforten. Und der MSV Duisburg muss zum Auftakt direkt beim Karlsruher SC antreten. 

„Die Vorbereitungsphase ist viel zu kurz“, kann sich Milan Sasic immer noch über den frühen Anpfiff im Unterhaus ärgern.

Kein Wunder, denn er hatte nur vier Wochen Zeit, seine Zebras auf die neue Saison einzuschwören. Doch das scheint dem Fußballlehrer trotz der Kürze der Zeit gelungen zu sein. Denn die Stimmung innerhalb des Teams ist trotz der harten Ausdauer- und Kraftübungen in den beiden Trainingslagern in St. Kassian und Windischgarsten gut. „Wir haben einen fleißigen Haufen zusammen“, zwinkert Sasic mit dem Auge. „Kompliment an alle. Die medizinische Abteilung, die Betreuer, mein Trainerteam wie auch die Jungs haben klasse mitgezogen.“

Das war auch notwendig, schließlich mussten 14 Neuzugänge integriert und eine neue Mannschaft aufgebaut werden. „Ob es uns gelungen ist, wird man aber erst nach rund 15 Spieltagen sehen“, bremst Sasic die Euphorie, die seit Erreichen des DFB-Pokal-Finals in Duisburg herrscht. „Wir sollten jetzt nicht den Fehler machen und vom Aufstieg sprechen. Ich denke, dass unser Ziel, im oberen Drittel zu stehen, schon sehr hoch gegriffen ist.“

Zu den heißesten Aufstiegsanwärtern zählt der 52-Jährige Eintracht Frankfurt, VfL Bochum, St. Pauli, und Greuther Fürth. „Aber auch Düsseldorf hat zuletzt immer vor uns gestanden“, bemerkt Sasic. „Und warum sollten wir 1860 oder Aue vergessen?“ Gegenfrage: Wo bleibt denn in der Aufzählung der MSV? „Ich muss uns nicht mit auflisten, denn das machen doch schon andere“, bleibt der Kroate locker. „Wir haben einen Etat wie Union Berlin. Damit ist es natürlich schwer, sich mit der Eintracht zu messen. Aber eins ist auch klar: Wir haben trotz der bescheidenen Mittel richtig gute Jungs geholt.“

Die in den Augen des Coaches nur ins Revier gekommen sind, weil der MSV in der letzten Spielzeit sein Image ordentlich aufpoliert hat.

Während der Countdown für den Auftakt läuft, scheint die Zeit für Olivier Veigneau abgelaufen zu sein. Weil sich der Franzose trotz mehrfacher Versuche immer noch nicht zum MSV bekannt hat, ist das Kapitel für Sasic beendet. Zuklappen muss er wohl auch die Akte Petar Sliskovic, denn die Mainzer lassen den Angreifer wohl doch nicht ziehen.

Quelle:(Reviersport)